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Alternative Energien

Bauen mit der Sonne
Die Sonne strahlt im Jahresdurchschnittt etwa das 5000fache des momentanen Weltenergiebedarfs auf die Erde. Selbst in der - global gesehen, eher sonnenarmen - Schweiz ist das Angebot der Sonne beachtlich, wie die folgenden Durchschnittswerte zeigen.

Die Sonne

  • strahlt mit fast 1000 Watt pro m²
  • scheint über 1000 Stunden im Jahr
  • liefert uns über 1000 kWh pro Jahr und m², was einem Heizwert von ca. 100 Litern Heizöl entspricht

Ein mittleres Einfamilienhaus braucht pro Jahr etwa 1000 Liter Heizöl. Wenn es uns gelingen würde, auf 10 m² Fläche die gesamte jährliche Sonneneinstrahlung einzufangen und zu nutzen, würde das genügen, um das ganze Haus zu heizen. Könnten wir auf weiteren 40 m² Fläche die gesamte Sonnenenergie in Strom umwandeln, dann wäre auch der Stromverbrauch des Einfamilienhauses gedeckt. "Bauen mit der Sonne" hat also riesiges Potenzial, um den Energieverbrauch merklich zu senken.

Wärme von der Sonne
Wärme gibt's das ganze Jahr über. Darauf können wir uns getrost verlassen. Sonnenkollektoren sind mit jeder beliebigen Wärmeerzeugung kombinierbar (zB. Holzfeuerung, Gas, Öl oder Wärmepumpe) und kommt in sonnenarmen Zeiten zum Zuge. Thermische Solaranlagen können vielseitig eingesetzt werden. Für die Erwärmung des Brauchwarmwassers, zur Heizungsunterstützung, im Ein- oder Mehrfamilienhaus, für Schwimmbäder und für vieles mehr.

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Strom von der Sonne
Solarzellen wandeln Sonnenstrahlung in elektrische Energie um. Ohne Abfall, ohne Lärm,  ohne Abgase. Die Technik heisst Photovoltaik. Sie gilt als wichtiger Bestandteil der zukünftigen Energieversorgung und ist der Traum von vielen. Eine eigene Anlage auf dem Dach oder an der Fassade; also eigene Solarzellen,  garantieren ein gewisses Mass an Unabhängigkeit bei der Stromversorgung und sind Ausdruck des persönlichen Engagements für eine nachhaltige Ressourcennutzung. Obendrein bieten sie interessante architektonische Gestaltungsmöglichkeiten zur Aufwertung des Gebäudes. Überschüsse der solaren Stromproduktion können ins öffentliche Netz eingespeist werden. Der lokale Energieversorger ist zur Abnahme verpflichtet, der Tarif ist jedoch nicht festgelegt. Im Idealfall kann die "gelbe Energie" einer Solarstrombörse oder im Rahmen der kostendeckenden Vergütung abgegeben werden, wodurch die Anlage kostendeckend betrieben werden kann.

Icon filetype pdf Swissolar Photovoltaik (82 KB)

Die Vorteile auf einen Blick

  • Wer die Energie der Sonne nutzt, belastet die Umwelt nicht => gelebter Klimaschutz.
  • Bereits nach kurzer Zeit haben Solaranlagen mehr Energie produziert, als für Herstellung und Entsorgung benötigt wird.
  • Gewisse Kantone und einzelne Gemeinden unterstützen die Solarenergie und zahlen Förderbeiträge.
  • Solaranlagen machen unabhängig => steigende Energiepreise werden unwichtig. Und falls Energiesteuern und Lenkungsabgaben auf nicht erneuerbare Energieträger eingeführt werden, gehören Solaranlagenbesitzer zu den doppelten Gewinnern.
  • Die Sonne ist absolut zuverlässig und sorgt in Verbindung mit anderen Energieträgern zuverlässig für komfortable Wärme und Warmwasser.